Voll daneben …

Ja, das könnte man sagen, nachdem ich den folgenden Test interessehalber mal gemacht habe:

Dein Charakter sagt genau aus, welcher Hund zu Dir passt ...

Tja, anscheinend habe ich - wenn man nach dem Testergebnis geht - den falschen Hund. Wollen mir die Macher doch einreden, ein Dackel (!!) würde besser zu mir passen. Hmmm - vielleicht hätte ich nicht angeben sollen, dass ich manchmal ein bisschen stur sein  kann - was dann wohl rausgekommen wäre?

Ein Dackel?? Das soll wohl ein Scherz sein!

Ganz ehrlich: Ich kann Dackel und überhaupt diese kleinen Kläffer, diese Paris-Hilton-Handtaschenhunde, diese Fußhupen nicht leiden (und das nicht nur weil mich als Kind so ein blöder Kampfdackel ins Bein gebissen hat)! Das musste einfach mal gesagt sein!

Nachtrag: Spaßeshalber den Test nochmal gemacht - also irgendwas läuft da völlig falsch. Jetzt will mir dieses Tool doch tatsächlich weismachen, ein Pudel (igitt!!) würde zu mir passen. Nee - mir reicht's.

Spieß ärgern II

Das hat sich in meiner Stammeinheit so zugetragen - sogar in meiner Kompanie. Und das erste Mal, dass ich unseren Spieß mal richtig - volle Lunge - habe brüllen hören. Aber von Anfang an:

Wir hatten Brandbekämpfung auf dem Dienstplan. In der Kompanie hatten wir so einen netten in Oliv gehaltenen Handkarren mit allerlei Feuerwehrgerät, unter anderem auch mehrere lange Schläuche und Zubehör. Wir also gerödelt und Wasser verschwendet wie die Blöden – bei dem herrschenden warmen Wetter sogar ganz nett - bloß wohin mit den Schläuchen zum Trocknen? Da hatte unser Uffz - ein netter Typ mit Namen Gay (ja genau, Gay), seines Zeichens Geschäftszimmer-Uffz, die glorreiche Idee:

"Männer, die Schläuche ins Treppenhaus und da aufhängen zum Trocknen!"

Okay, Befehl erhalten, Befehl ausgeführt. Die Idee an sich war ja nicht schlecht, denn das Treppenhaus ging über 4 Stockwerke, also ideal zum Schläuchetrocknen. Was der Gute allerdings nicht beachtet hat: Im Keller hatte sich durch das Restwasser in den Schläuchen eine nette kleine Pfütze gebildet, und keiner hatte daran gedacht, vielleicht einen Eimer unter die Schläuche zu stellen. Jedenfalls sahen wir plötzlich unseren Spieß - ein Sauberkeits- und Ordnungsfanatiker vor dem Herrn - im Treppenhaus in Richtung Keller verschwinden. Plötzlich ein Schrei durchs Gebäude:

"Gay! GAAAY! GAAAAAAAYYYYYYY! GAAAAAAAAAAAYYYYY! Unteroffizier GAAAAAYYYYY! Sofort zu miiiiieeeeer!"

Ungelogen mindestens einhundert Dezibel. Und das ohne Megaphon. Wie schnell unser wackerer Uffz plötzlich rennen konnte - und den panischen Gesichtsausdruck vergesse ich nie wieder. Der hat keinen Schlauch mehr zum Trocknen aufgehängt – jedenfalls nicht ohne Lappen oder Eimer drunter .... ;))

Spieß ärgern I

Auch wirklich so passiert - meinem Stubenkameraden K. nämlich.

Es gibt bei der Bundeswehr so eine Vorschrift, dass man außerhalb von Gebäuden immer eine Kopfbedeckung zu tragen hat (das Schiffchen in unserem Fall (Luftwaffe) - und das war schon übel genug. Zum Glück hat sich das mittlerweile geändert, die Dinger haben ausgesehen wie Arsch und Friedrich, nix halbes und nix ganzes). Jedenfalls hatte ich einen Kameraden K., der das ganz gerne mal vergessen hat oder einfach keinen Bock hatte - egal, auch wenn er nur 20 Meter zur Kantine unterwegs war – Kopfbedeckung war Pflicht.

Okay, Gefreiter K. war wieder mal "oben ohne" unterwegs. Kaum war er recht auf der Straße geht das Fenster vom Spieß auf:

"Himmelarsch verdammt nochmal - HUUUUUUUT AAAUUFFFFF!!"

Bumm. Fenster zu. Tja- unser Spieß eben. Wenn der einen Befehl rausläßt, braucht keiner mehr zu fragen.